Montag, 16. Juli 2012

so ist das

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die aussage "ich habe schlecht geschlafen" ist für meinen heutigen gemütszustand extrem untertrieben. nachdem ich gestern mein wirklich schlechtes buch noch gelesen hatte, aber leider nicht müde wurde, habe ich mich dann doch in den schlaf gequält. ich habe schlecht geträumt und bin sehr früh aufgewacht, konnte nicht mehr einschlafen, habe dann den wecker aussgemacht (im schlaf) und verschlafen. dementsprechen zerknittert sehe ich heute aus.

ein kleiner tropfen, der das fass zum überlaufen bringt und ich plötzlich mein komplettes leben in frage stelle. tue ich das richtige? habe ich die richtigen menschen um mich herum? laufe ich in die richtige richtung oder geradewegs ins verderben? wo will ich einmal hin? warum bin ich so gern allein? und warum wird man doch immer von den menschen enttäuscht, die man so sehr liebt?
vielleicht gehört das alles dazu. zum leben, zum reifen und wachsen. es kann nicht immer nur sonne geben, aber so langsam habe ich die schnauze voll vom regen und gewitter. vielleicht lache ich in 20 jahren über all das, vielleicht auch nicht.
immer dieses "sich-zu-viele-gedanken machen", immer die frage, was als nächstes kommt. vorahnungen anstellen, theorien aufstellen, alles wieder verwerfen. wieder zurück laufen, nach vorn rennen, stolpern, umdrehen, abbiegen, stehenbleiben. im kreis drehen. luft holen. durchatmen.
unzufriedenheit. mit sich und anderen, kleinigkeiten, die mich auf die palme bringen und große tragödien, die mir am arsch vorbei gehen. sarkasmus und ironie als schwert und rüstung. die seifenblasen unter der rüstung versteckt, die so gar nicht ins bild passen.

1 Kommentar:

  1. Ohjee :/

    Die zeit macht jeder mal durch und das geht auch schnell wieder vorbei!


    Liebe Grüße.

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