Seit ich beschlossen habe, meine Wohnung zu kündigen, um dem Terror mit "der Hexe", wie ich sie liebevoll nenne, zu entgehen, geht es aufwärts. Ich habe eine Mietwohnung gefunden, die 1:1 meinen Vorstellungen entspricht und mich gegen eine Vielzahl von Bewerbern behauptet. Und den Mietvertrag unterschrieben. An diesem Tag habe ich beschlossen, meine Vergangenheit hinter mir zu lassen. Eine Freundschaft, die mir viel bedeutete, zu vergessen. Einen Mann, von dem ich hoffe, er ist DER eine, gehen lassen. Und neu anfangen.
Am darauf folgenden Tag lernte ich ihn kennen. Prinz Charming. Verkupplungsaktion meiner Grundschulfreundin, die bald heiratet. Schon ein halbes Jahr hing sie mir in den Ohren, ich solle ihn unbedingt kennen lernen, er würde perfekt zu mir passen und meinem Typ entsprechen. Grundsätzlich mag ich sowas nicht. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass nun alles neu und anders sein soll, gab ich nach. Und hatte noch am selben Abend ein Viererdate.
Prinz Charming ist quasi ich. Nur ohne Brüste. Und mit Bart. Wir haben sogar das gleiche Motiv an fast der gleichen Stelle tätowiert. Hallo Schicksal, bist du es? Ich gehe ein wenig wie auf Wolken, grinse vor mich hin und habe heute das dritte Date. Ich finde, ein Mann, der extra mit mir zu Ikea fährt, um meinen Lieblingskuchen zu kaufen, hat definitiv Potenzial. Und wenn wir nur Ikea-Freunde werden.
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Donnerstag, 6. November 2014
Mittwoch, 15. Oktober 2014
Warum-Parade
Warum nicht mal was riskieren? Warum alles den Kopf entscheiden lassen, wo doch auch der Bauch und das Herz eine starke Entscheidungskraft besitzen? Warum vom Scheitern ausgehen, wo doch die Zukunft immer ungewiss ist? Warum nicht dem Herzen folgen und schauen, wo der Weg hingeht? Warum nicht den Dingen erlauben, sich zu entwickeln?
So viele Warum's. Und so wenig Antworten.
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Mittwoch, 8. Oktober 2014
Eine Analyse
Tadaaaa, es gibt mich noch. Irgendwie existiere ich noch auf diesem Planeten, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, der Film "Die Truman Show" basiere auf meinem Leben. Mir passieren Dinge, die mir eigentlich kein Mensch glaubt. Aber dazu ein andern mal mehr.
Selbstreflexion. Eine Eigenschaft, die ich sehr schätze, auch an mir. Im Grunde genommen, bin ich immer danach bestrebt, mein Verhalten zu reflektieren und die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Ich analysiere Worte, Gesten, Mimik, Verhalten. Sowohl bei mir als auch bei anderen und versuche, aus Menschen zu lesen. Versuche zu erkennen, wer sich hinter der Fassade verbirgt. Nicht zuletzt, um mich selbst vor den Folgen zu schützen, die auf mich einbrechen, wenn ich mich den falschen Menschen hingebe.
Freundinnen, die sich deine Probleme halbherzig anhören, aber, während du noch schluchzt, von einem belanglosen Thema aus ihrem Leben anfangen ("Hmm, meinst du ich soll ihn mal fragen, wie es ihm so geht?") sind eigentlich keine Freundinnen.
Männer, die, witzig wie sie sind, von "all den anderen Frauen" sprechen, meinen das in der Regel auch so. Wenn du etwas über einen Mann wissen willst, musst du ihm zuhören. Er sagt, nichts an ihm ist gut? Nein, jetzt kommen wir bitte nicht auf die Idee, ihn ändern zu wollen. Scheinbar steckt in dem Kerl doch noch ein Funken Anstand, wenn er das Bedürfnis hat, eine gute Seele darüber aufzuklären, wen sie da vor sich hat. Was ist nur in der Evolution schief gegangen, dass wir Frauen nicht auf das Hören, was das andere Geschlecht von sich gibt? Entweder interpretieren wir Dinge, die gar nicht da sind oder wir interpretieren das, was er sagt, so wie Frau denken würde. Nämlich ganz anders. Viele unserer Probleme im Bezug auf Männer wären aus der Welt geschaffen, wenn wir Zuhören würden, ohne gleich die weibliche Welle an Emotionen in die Worte des Anderen zu legen. Aber ich bin auch nur eine Frau und interpretiere. Mache mir so meine Gedanken und spinne Situationen zusammen (Ich sollte mal anfangen, meine eigenen Ratschläge zu befolgen). Wir reagieren über oder reagieren nicht. Wenn ich mein Umfeld und auch mich betrachte, scheint es keine Mitte zu geben. Ist der Angebetete in seiner Wortwahl ein wenig schroff, ist Frau stinksauer und verbannt den Herrn auf die Couch.
Warnt der Herr allerdings die Evastochter zu Anfang eines Zusammenseins, in welcher Form auch immer, mit den Worten "Ich bin nicht gut für dich" ignorieren wir diese Warnung und nehmen uns dem Mann an, wir wollen ihn verändern und aus ihm einen guten Menschen machen. Vielleicht hatte er eine schlimme Kindheit oder eine grausame Trennung steckt ihm noch in den Knochen oder ihm sitzt ein Pups quer. Da kommt in der Dame gleich ein Fünkchen Mutter Theresa gepaart mit Hobbypsychologin durch. Auch nicht immer so eine gute Idee, wie ich selbst schon feststellen musste. Solche Männer wollen nicht gerettet werden. Die haben es nicht mal nötig. Eigentlich sollte diese Art Arschloch ein visuelles Erkennungmerkmal tragen, damit Frau gleich einen Sicherheitsabstand von mindestens fünfzehn Metern zwischen sich und den Herzensbrecher bringen kann. Das einzige, worauf der vermeintlich zu rettende Adam auf ist, sind Zahlen. Wie viele Frauen kann ich abschleppen? Wie viele parallel laufen lassen, ohne dass eine von ihnen Wind davon bekommt? Wo ist der größte Vorteil für mich dabei? Von dem, was Frau sich wünscht, ist da keine Spur. Der Kick liegt darin, die körperlichen Gelüste auszuleben und sich keine Verpflichtungen ins Haus zu holen. Mehr nicht. Kein Reihenhaus, keine zwei hübschen Kinder, keine Gartenparties, keine Spieleabende.
Wir Frauen hören das, was wir hören wollen und sehen das, was wir sehen wollen. Damit machen wir es dem anderen Geschlecht nicht gerade leicht. Sein wir doch mal ehrlich, allein schon durch unsere Denkweise sind wir den Männern haushoch überlegen ;-) Wenn wir sie dann auch noch im Dunkeln stehen lassen (die haben nicht den Hauch einer Ahnung, was in unserem Kopf so vorgeht), ist der nächste Zoff doch schon vorprogrammiert.
Selbstreflexion. Eine Eigenschaft, die ich sehr schätze, auch an mir. Im Grunde genommen, bin ich immer danach bestrebt, mein Verhalten zu reflektieren und die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Ich analysiere Worte, Gesten, Mimik, Verhalten. Sowohl bei mir als auch bei anderen und versuche, aus Menschen zu lesen. Versuche zu erkennen, wer sich hinter der Fassade verbirgt. Nicht zuletzt, um mich selbst vor den Folgen zu schützen, die auf mich einbrechen, wenn ich mich den falschen Menschen hingebe.
Freundinnen, die sich deine Probleme halbherzig anhören, aber, während du noch schluchzt, von einem belanglosen Thema aus ihrem Leben anfangen ("Hmm, meinst du ich soll ihn mal fragen, wie es ihm so geht?") sind eigentlich keine Freundinnen.
Männer, die, witzig wie sie sind, von "all den anderen Frauen" sprechen, meinen das in der Regel auch so. Wenn du etwas über einen Mann wissen willst, musst du ihm zuhören. Er sagt, nichts an ihm ist gut? Nein, jetzt kommen wir bitte nicht auf die Idee, ihn ändern zu wollen. Scheinbar steckt in dem Kerl doch noch ein Funken Anstand, wenn er das Bedürfnis hat, eine gute Seele darüber aufzuklären, wen sie da vor sich hat. Was ist nur in der Evolution schief gegangen, dass wir Frauen nicht auf das Hören, was das andere Geschlecht von sich gibt? Entweder interpretieren wir Dinge, die gar nicht da sind oder wir interpretieren das, was er sagt, so wie Frau denken würde. Nämlich ganz anders. Viele unserer Probleme im Bezug auf Männer wären aus der Welt geschaffen, wenn wir Zuhören würden, ohne gleich die weibliche Welle an Emotionen in die Worte des Anderen zu legen. Aber ich bin auch nur eine Frau und interpretiere. Mache mir so meine Gedanken und spinne Situationen zusammen (Ich sollte mal anfangen, meine eigenen Ratschläge zu befolgen). Wir reagieren über oder reagieren nicht. Wenn ich mein Umfeld und auch mich betrachte, scheint es keine Mitte zu geben. Ist der Angebetete in seiner Wortwahl ein wenig schroff, ist Frau stinksauer und verbannt den Herrn auf die Couch.
Warnt der Herr allerdings die Evastochter zu Anfang eines Zusammenseins, in welcher Form auch immer, mit den Worten "Ich bin nicht gut für dich" ignorieren wir diese Warnung und nehmen uns dem Mann an, wir wollen ihn verändern und aus ihm einen guten Menschen machen. Vielleicht hatte er eine schlimme Kindheit oder eine grausame Trennung steckt ihm noch in den Knochen oder ihm sitzt ein Pups quer. Da kommt in der Dame gleich ein Fünkchen Mutter Theresa gepaart mit Hobbypsychologin durch. Auch nicht immer so eine gute Idee, wie ich selbst schon feststellen musste. Solche Männer wollen nicht gerettet werden. Die haben es nicht mal nötig. Eigentlich sollte diese Art Arschloch ein visuelles Erkennungmerkmal tragen, damit Frau gleich einen Sicherheitsabstand von mindestens fünfzehn Metern zwischen sich und den Herzensbrecher bringen kann. Das einzige, worauf der vermeintlich zu rettende Adam auf ist, sind Zahlen. Wie viele Frauen kann ich abschleppen? Wie viele parallel laufen lassen, ohne dass eine von ihnen Wind davon bekommt? Wo ist der größte Vorteil für mich dabei? Von dem, was Frau sich wünscht, ist da keine Spur. Der Kick liegt darin, die körperlichen Gelüste auszuleben und sich keine Verpflichtungen ins Haus zu holen. Mehr nicht. Kein Reihenhaus, keine zwei hübschen Kinder, keine Gartenparties, keine Spieleabende.
Wir Frauen hören das, was wir hören wollen und sehen das, was wir sehen wollen. Damit machen wir es dem anderen Geschlecht nicht gerade leicht. Sein wir doch mal ehrlich, allein schon durch unsere Denkweise sind wir den Männern haushoch überlegen ;-) Wenn wir sie dann auch noch im Dunkeln stehen lassen (die haben nicht den Hauch einer Ahnung, was in unserem Kopf so vorgeht), ist der nächste Zoff doch schon vorprogrammiert.
Montag, 19. Mai 2014
Immer wieder freitags
"Carina, bist du schwanger?"
"Äh, nein"
"Hmm, das habe ich letzte Nacht geträumt. Wobei du in deinem Rock heute wirklich etwas schwanger aussiehst"
"..."
"Du wirst ja auch bald dreißig..."
"...in vier Jahren!"
"Willst du dann nicht langsam mal über deine Familienplanung nachdenken?"
"Ohne Mann?"
Stille.
Auch schön. So wird man doch gern von den Kollegen ins Wochenende geschickt. Es ist ja nicht so, dass meine Eltern mir gern vorhalten, wie gern sie Enkel hätten und dass ich, als Erstgeborene, ja in der Pflicht wäre, als Erste, vor meinen Schwestern, Mutter zu werden. DIe ganze Angelegenheit könnte sich nur ein klein wenig schwierig gestalten denn 1. haben alle Männer, die ich in meiner Single Zeit bisher so kennen gelernt habe, tierisch was am Dach, 2. finde ich Kinder absolut nicht cool und 3. bin ich selbst noch fast Kind. Gruselig, dass jetzt schon von mir erwartet wird, ich solle mich doch mal fortplfanzen.
Single sein gefällt mir gerade eigentlich ganz gut. Ich mag diese Freiheit.
"Äh, nein"
"Hmm, das habe ich letzte Nacht geträumt. Wobei du in deinem Rock heute wirklich etwas schwanger aussiehst"
"..."
"Du wirst ja auch bald dreißig..."
"...in vier Jahren!"
"Willst du dann nicht langsam mal über deine Familienplanung nachdenken?"
"Ohne Mann?"
Stille.
Auch schön. So wird man doch gern von den Kollegen ins Wochenende geschickt. Es ist ja nicht so, dass meine Eltern mir gern vorhalten, wie gern sie Enkel hätten und dass ich, als Erstgeborene, ja in der Pflicht wäre, als Erste, vor meinen Schwestern, Mutter zu werden. DIe ganze Angelegenheit könnte sich nur ein klein wenig schwierig gestalten denn 1. haben alle Männer, die ich in meiner Single Zeit bisher so kennen gelernt habe, tierisch was am Dach, 2. finde ich Kinder absolut nicht cool und 3. bin ich selbst noch fast Kind. Gruselig, dass jetzt schon von mir erwartet wird, ich solle mich doch mal fortplfanzen.
Single sein gefällt mir gerade eigentlich ganz gut. Ich mag diese Freiheit.
Dienstag, 12. Februar 2013
frohe weihachten und so
frohe weihnachten...!
guten rutsch...!
(mal eben schnell nachgeholt, was ich schon seit ewigkeiten vorhatte)
es ist fast schon an der zeit, euch frohe ostern zu wünschen. und einen schönen valentinstag, aber der ist ja erst übermorgen (was ich dieses jahr übrigens extrem blöde finde, denn die wahrscheinlichkeit, dass ich an diesem tag der liebe, der romantik und zweisamkeit mit einem glas rotwein in meinem hundepyjama auf dem sofa sitze, liegt bei 99%)
zu lange habe ich meinen blog vernachlässigt, an dieser stelle ein dankeschön an die lieben nasen unter euch, die hier trotzdem noch ab und an vorbeischauen, um zu sehen, ob madame es endlich mal schafft, einen eintrag zu verfassen, und hier ist er (tadaaa)
was ist so passiert, die letzte zeit. wie sollte es anders sein, funktioniert bei mir eigentlich... nichts. nach der spontantrennung mit wiedergutmachung und versöhnung am selben abend sollte eigentlich alles wieder gut sein. soll und ist sind leider nicht immer eins (was ich in meinem job als buchhalterin auch oft feststelle). ich lecke nach wie vor meine wunden (ich stelle mir dann vor, dass ich eine süße beaglehündin bin, mit rosa schleifchen an den schlappohren) denn der schmerz, von dem menschen den man liebt mal eben so verlassen zu werden sitzt tief und frisst sich in meine gedanken, wie ein oller holzwurm. ja es war unüberlegt und ja es war blöd aber es tut weh. und die tatsache, nun keine liebe, aufmerksamkeit oder interesse an mir und meiner welt zu erfahren, machen die ganz situation leider nicht einfacher. ich bin ein wenig ratlos, wie es weiter gehen soll mit uns. ob es das überhaupt tut, wenn der liebste anfägt zu arbeiten (nach 7 jahren studium) und täglich menschenleben rettet. da wird zeit sicher nicht zu den dingen zählen, die in unmengen vorhanden sind. und da eine strecke von 136 km nunmal zeit in anspruch nimmt, tauchen dunkelgraue wolken an meinem rosa himmelchen auf. abwarten und tee trinken, vielleicht das beste hoffen, vielleicht einen notfallplan erstellen, vielleicht mir nicht so viele gedanken machen. (übrigens mag ich gedankenzusätze in klammern)
guten rutsch...!
(mal eben schnell nachgeholt, was ich schon seit ewigkeiten vorhatte)
es ist fast schon an der zeit, euch frohe ostern zu wünschen. und einen schönen valentinstag, aber der ist ja erst übermorgen (was ich dieses jahr übrigens extrem blöde finde, denn die wahrscheinlichkeit, dass ich an diesem tag der liebe, der romantik und zweisamkeit mit einem glas rotwein in meinem hundepyjama auf dem sofa sitze, liegt bei 99%)
zu lange habe ich meinen blog vernachlässigt, an dieser stelle ein dankeschön an die lieben nasen unter euch, die hier trotzdem noch ab und an vorbeischauen, um zu sehen, ob madame es endlich mal schafft, einen eintrag zu verfassen, und hier ist er (tadaaa)
was ist so passiert, die letzte zeit. wie sollte es anders sein, funktioniert bei mir eigentlich... nichts. nach der spontantrennung mit wiedergutmachung und versöhnung am selben abend sollte eigentlich alles wieder gut sein. soll und ist sind leider nicht immer eins (was ich in meinem job als buchhalterin auch oft feststelle). ich lecke nach wie vor meine wunden (ich stelle mir dann vor, dass ich eine süße beaglehündin bin, mit rosa schleifchen an den schlappohren) denn der schmerz, von dem menschen den man liebt mal eben so verlassen zu werden sitzt tief und frisst sich in meine gedanken, wie ein oller holzwurm. ja es war unüberlegt und ja es war blöd aber es tut weh. und die tatsache, nun keine liebe, aufmerksamkeit oder interesse an mir und meiner welt zu erfahren, machen die ganz situation leider nicht einfacher. ich bin ein wenig ratlos, wie es weiter gehen soll mit uns. ob es das überhaupt tut, wenn der liebste anfägt zu arbeiten (nach 7 jahren studium) und täglich menschenleben rettet. da wird zeit sicher nicht zu den dingen zählen, die in unmengen vorhanden sind. und da eine strecke von 136 km nunmal zeit in anspruch nimmt, tauchen dunkelgraue wolken an meinem rosa himmelchen auf. abwarten und tee trinken, vielleicht das beste hoffen, vielleicht einen notfallplan erstellen, vielleicht mir nicht so viele gedanken machen. (übrigens mag ich gedankenzusätze in klammern)
Mittwoch, 3. Oktober 2012
lüneburg
nach außen hin geben sich frauen gern stark, emanzipiert. mir kann keiner was, na und wenn schon, dann meldet er sich halt nicht, das ist mir doch völlig egal. dumm nur, dass wir im inneren leider ganz anderer meinung sind, natürlich wollen wir, dass der mann des herzens den telefonhörer (oder sein iphone) in die hand nimmt, um sich mit uns zu verabreden. alternativ geben wir uns natürlich auch mit einer sms, nachricht in sozialen netzwerken oder auch einer brieftaube zufrieden, hauptsache die kontaktaufnahme findet in irgendeiner weise statt.
so eine nachricht kann frau ganz schön aus dem socken hauen. sitzt meine liebste frau j. so nichtsahnend an ihrem conputer, ploppt ein fenster auf. nachricht von lüneburg. der mann, der auf meiner "wen-überfahre-ich-als-ersten"-liste auf top eins steht und wegen dem ich mit frau j. viele abende mit rotwein und tiefgründigen "er-ist-so-ein-arsch"-gesprächen verbrachte. genau dieser mann nimmt sich die frechheit, meiner lieben lieben lieben freundin zu sagen, dass er sie ja nie vergessen konnte. eben all diesen käse, den männer sich dann einfallen lassen, damit frau j. ihren pitbull (mich) nicht von der leine lässt. chaos ist an dieser stelle natürlich vorprogrammiert. natürlich ist frau j. gleich heute zu dem herren gedüst, mit aufbrezeln und allem was dazu gehört. und mir graut vor heute abend. ich frage mich, welche masche er wohl auffahren wird. oder was er ihr alles erzählen wird. wahrscheinlich wird sie heute abend mit gut durchbluteten lippen und herzchen in den augen vor mir sitzen und mir sagen, dass er sich ja so geändert hat oder dass er damals schizophren war oder sonst was.
dass wir frauen auch immer so hoffnungsvoll sein müssen. meldet sich der auserwählte nicht, haben wir sofort siebenunddreißig varianten davon im kopf, warum er es nicht geschafft hat, uns anzurufen. er ist vom bus überfahren worden und hat sein gedächnis verloren, er steckt an der grenze fest und wird mit einem gesuchten massenmörder verwechselt, und so weiter und sofort. niemand würden wir zugeben, dass der gegenüber uns vielleicht einfach null interessant/sexy/nett/toll findet. immer haben wir die hoffnung, dass es für all das verhalten und die tränen eine erklärung gibt, eine ganz plausible und überhaupt nicht merkwürdig klingende.
nach fehlverhalten hoffen wir auf besserung, darauf, dass er sich ändert. betrügt er uns hoffen wir, dass es nichts zu bedeuten hat. behandelt er uns schlecht, übersehen wir es und hoffen, dass er nur einen schlechten tag hatte. und ich bin genau so! wenn ich nur wüsste, was da in der evolution schief gelaufen ist.
so eine nachricht kann frau ganz schön aus dem socken hauen. sitzt meine liebste frau j. so nichtsahnend an ihrem conputer, ploppt ein fenster auf. nachricht von lüneburg. der mann, der auf meiner "wen-überfahre-ich-als-ersten"-liste auf top eins steht und wegen dem ich mit frau j. viele abende mit rotwein und tiefgründigen "er-ist-so-ein-arsch"-gesprächen verbrachte. genau dieser mann nimmt sich die frechheit, meiner lieben lieben lieben freundin zu sagen, dass er sie ja nie vergessen konnte. eben all diesen käse, den männer sich dann einfallen lassen, damit frau j. ihren pitbull (mich) nicht von der leine lässt. chaos ist an dieser stelle natürlich vorprogrammiert. natürlich ist frau j. gleich heute zu dem herren gedüst, mit aufbrezeln und allem was dazu gehört. und mir graut vor heute abend. ich frage mich, welche masche er wohl auffahren wird. oder was er ihr alles erzählen wird. wahrscheinlich wird sie heute abend mit gut durchbluteten lippen und herzchen in den augen vor mir sitzen und mir sagen, dass er sich ja so geändert hat oder dass er damals schizophren war oder sonst was.
dass wir frauen auch immer so hoffnungsvoll sein müssen. meldet sich der auserwählte nicht, haben wir sofort siebenunddreißig varianten davon im kopf, warum er es nicht geschafft hat, uns anzurufen. er ist vom bus überfahren worden und hat sein gedächnis verloren, er steckt an der grenze fest und wird mit einem gesuchten massenmörder verwechselt, und so weiter und sofort. niemand würden wir zugeben, dass der gegenüber uns vielleicht einfach null interessant/sexy/nett/toll findet. immer haben wir die hoffnung, dass es für all das verhalten und die tränen eine erklärung gibt, eine ganz plausible und überhaupt nicht merkwürdig klingende.
nach fehlverhalten hoffen wir auf besserung, darauf, dass er sich ändert. betrügt er uns hoffen wir, dass es nichts zu bedeuten hat. behandelt er uns schlecht, übersehen wir es und hoffen, dass er nur einen schlechten tag hatte. und ich bin genau so! wenn ich nur wüsste, was da in der evolution schief gelaufen ist.
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