Wenn man sich nach so langer Zeit wieder sieht, ist ein Chaos im Kopf eigentlich vorprogrammiert. Ich fühle mich so, als hätte mein meine komplette Gefühlswelt in den Mixer geworfen und auf die Power Taste gedrückt. Es dreht sich nach wie vor ein wenig und meine Gedanken schwirren um die einge Frage: Würde es, rein theoretisch, Sinn machen?
Eine Fernbeziehung ist anstrengend, wahnsinnig anstrengend. Ein Altag entsteht erst nicht, die Wochenenden lassen keinen Raum für Spontanität. In der Woche vermissen, am Wochenende stressen. So ungefähr sahen meine zwei Jahre Fernbeziehungsblues aus. Als dann der Schlussstrich kam, war ich traurig und glücklich zugleich. Traurig über den Verlust, glücklich über das neue Freiheitsgefühl, die Spontanität, die Freizeit. Fragt sich nur, welcher Teil da überwiegt. In den letzten Wochen sah es für mich aus, als sei die neu gewonnene Zeit für mich auf der Überholspur. Nach diesem Wochenende sieht das alles ganz anders aus. Ich vermisse. Ich denke nach. Ich lasse Situationen im Kopf erneut geschehen. Ich frage mich, ob es Sinn macht. Und dann dazu Mutti. Meine Mutter liebt ihn immer noch. Wahrscheinlich war die Trennung für sie sogar schlimmer als für mich. Sie ist auch nach wie vor der Meinung, dass er herziehen sollte. Zu mir. Versteh einer die Mütter. Und so bleibe ich mit einem Kuss auf der Stirn zurück und frage mich, ob ich das alles noch mal durchmachen möchte. Ob ich nochmal leiden würde. Oder ob von Ihm auch mal etwas kommt.
Mütter...da will man nichts anderes mal hören, als vielleicht ein bisschen Trost und Seelenstreichlerei und dann vermisst sie den Kerl mehr als man selbst:D Wunderbar!:D
AntwortenLöschenDrück dich!!:*
Ja, der Hammer. SIe fängt auch ständig davon an, fragt mich, wie es ihm geht. Sehr aufbauen, Mutti :P
LöschenIch drück dich auch :*